Die „Theorie-Praxis-Debatten”, die sich um die Alternative bzw. Ergänzung zweier Kriterien für kommunistische Politik bemühen, sind bereits Ausdruck einer explizit bürgerlichen Stellung zur gesellschaftlichen Realität: Wer ausspricht, die Wirklichkeit der kapitalistischen Ausbeutung, nicht die wissenschaftliche Analyse begründe die politische Praxis, setzt die Realität in Gegensatz zu ihrer wissenschaftlichen Erkenntnis, was nur heißen kann, dass sich solche Praxis von den unbegriffenen Resultaten kapitalistischer Praxis leiten lässt Wenn die wirkliche gesellschaftliche Bewegung die Grundlage von Politik ist, dann als erkannte, nicht in der Weise, wie sie der unmittelbaren Erfahrung erscheint. Die Konstruktion des Gegensatzes von Wissenschaft und Wirklichkeit verrät, da sie Wissenschaft partiell oder ganz für überflüssig erklärt, die Marxsche Einsicht in die Differenz von Erscheinung und Wesen, durch die die Wirklichkeit charakterisiert ist, und propagiert darüber hinaus noch eine Handlungsweise, welche nach Marx einem Zustand angehört, in der die Menschen ihre Geschichte ohne Bewusstsein machen.
— Programmatische Erklärung der Roten Zellen/AK
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